Die Arbeitsweise des Gesprächskreises
Die Arbeitsweise des Gesprächskreises gliedert sich in drei Schritte, die zu jedem Thema beachtet werden
Schritt 1: Was sind die Fakten? Eine gemeinsame Informationsbasis schaffen:
Aufgabe des Gesprächskreises ist im ersten Schritt, die Diskussion auf eine sachliche Ebene zu heben und sich zu aktuellen Fragestellungen auszutauschen. Die Schaffung einer gemeinsamen Informationsbasis zu den einzelnen Themen bildet die Basis für die weiteren Gespräche im Kreis.
Die Themen werden in der von den Teilnehmern selber festgelegten Reihenfolge und Schwerpunktsetzung hinterfragt und Informationen hierzu gesammelt; wo nötig, werden zur Beurteilung kontroverser fachlicher Hintergründe Experten hinzugezogen.
Schritt 2: Was steht hinter den Argumenten? Interessen identifizieren und Informationen bewerten:
Im nächsten Schritt wird diskutiert, welche Interessen die einzelnen Teilnehmer verfolgen. Alle Teilnehmer vertreten im Gesprächskreis ihre Meinungen. Was genau wollen die Akteure und warum? Und wie bewerten sie die Fakten? Erst wenn diese Fragen geklärt sind, ist die Argumentation jedes Einzelnen für alle Mitglieder nachvollziehbar.
Schritt 3: Wo können sich die Teilnehmer annähern? Lösungsansätze finden:
Im Gesprächskreis kommen alle Teilnehmer zu Wort. Jeder hat die Chance, seine Argumente auf die anderen im direkten Austausch wirken zu lassen und so Einfluss auf den Prozess zu nehmen. Gemeinsam suchen die Teilnehmer des Gesprächskreises dann nach Lösungsansätzen und Ausgleichsmöglichkeiten. Zu einigen Problemstellungen wird eine Lösung nur schwer zu finden sein, zu anderen Fragen wird der Gesprächskreis schneller einen Kompromiss finden.